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Deutscher Brotbeutel WWII in Tan aus kräftigem Baumwollstoff, mit Details und Verstärkungen aus braunem Leder, Frontklappe, Knöpfen, rückseitigen Schlaufen und Metallringen. Verwendet zum Tragen von Verpflegung, Brot, Essbesteck, Tabak, persönlichen Gegenständen und kleiner Feldausrüstung.

Deutscher Brotbeutel des Zweiten Weltkriegs in Tan mit braunem Leder – Verpflegungsbeutel und Feldausrüstungstasche
Der Brotbeutel gehörte zu den häufigsten Bestandteilen der persönlichen Ausrüstung deutscher Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Sein Name verweist auf die ursprüngliche Funktion als Beutel für Brot und Verpflegung, doch im täglichen Gebrauch nahm er weit mehr auf: Essbesteck, Tabak, persönliche Gegenstände, Reinigungszeug, kleine Werkzeuge und weitere Dinge des Feldalltags.
Die Ausführung in Tan zeigt einen hellen Stoffton zwischen Sand, Khaki und naturfarbener Leinwand. Solche Farbtöne kamen bei deutschen Textilausrüstungen in verschiedenen Varianten vor und konnten durch Stofflieferungen, Färbung, Hersteller und Gebrauch beeinflusst werden. Der Beutel besteht aus kräftigem Baumwollstoff, während braunes Lederan besonders beanspruchten Stellen eingesetzt ist, etwa an Schlaufen, Laschen, Befestigungen und Verstärkungen.
Konstruktiv entspricht der Brotbeutel dem bekannten deutschen Aufbau: ein Hauptfach, vordere Verschlussklappe, Knöpfe, rückseitige Schlaufen zur Befestigung am Koppel und Metallringe für Trageriemen oder weiteres Zubehör. Dadurch konnte er direkt am Koppel getragen oder mit einem Schulterriemen ergänzt werden.
Häufig wurde der Brotbeutel zusammen mit Feldflasche und Kochgeschirr verwendet. Diese Verbindung machte ihn zu einem zentralen Bestandteil der leichten Ausrüstung, besonders im Zusammenhang mit Verpflegung und täglichen Gebrauchsgegenständen. Durch seine einfache Form ließ sich der Inhalt flexibel anpassen: Nahrung, Besteck, Dokumente, Tabak, Hygienematerial oder kleine persönliche Gegenstände konnten darin mitgeführt werden.
Die Kombination aus hellem Tan-Stoff und braunem Leder verleiht dem Beutel ein anderes Erscheinungsbild als feldgraue, olivfarbene oder blaue Luftwaffe-Ausführungen. Das Leder konnte durch Gebrauch nachdunkeln und an den Belastungspunkten Falten, Druckstellen und Abrieb zeigen. Gerade an Schlaufen und Befestigungen wurde die Materialbeanspruchung besonders sichtbar.
Technisch verband der Brotbeutel die Flexibilität des Stoffes mit der Festigkeit des Leders an tragenden Punkten. Die rückseitigen Schlaufen sorgten für sicheren Sitz am Koppel, die Metallringe erweiterten die Tragemöglichkeiten, und die Klappe schützte den Inhalt vor Staub, Schmutz und Verlust während der Bewegung.
Besonderheit: trotz seines Namens war der Brotbeutel kein reiner Brotbeutel im engen Sinn. Im Alltag diente er als Mehrzweckbeutel für alles, was schnell erreichbar und nicht in Patronentaschen oder Rucksack verstaut werden sollte. Dadurch wurde er zu einem der praktischsten Ausrüstungsstücke des Soldaten.