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Silberne Metall-Zahlenauflagen für Schulterklappen, auf Schulterklappen und Schulterstücken getragen, um Regimenter, Abteilungen oder Einheiten zu kennzeichnen. Silberne beziehungsweise aluminiumfarbene Auflagen waren typisch für Unteroffiziere; Offiziere trugen meist vergoldete Ziffern.

Silberne Metall-Zahlenauflagen für Schulterklappen
Die silbernen Metall-Zahlenauflagen für Schulterklappen gehörten zum deutschen Uniformsystem und wurden auf Schulterklappen oder Schulterstücken angebracht. Ihre Aufgabe bestand darin, eine Einheit, ein Regiment, eine Abteilung oder eine bestimmte Formation sichtbar zu kennzeichnen. Zusammen mit Dienstgrad, Waffenfarbe und Form der Schulterklappe bildeten sie einen wichtigen Bestandteil der militärischen Identifikation.
Die historisch und sammlungskundlich korrekten deutschen Bezeichnungen lauten Zahlenauflagen, Metallzahlen, Schulterklappen-Auflagen oder, allgemeiner, Schulterstückauflagen. Der Begriff Auflage beschreibt ein aufgesetztes Uniformteil, das nicht in den Stoff eingewebt oder gestickt, sondern nachträglich auf der Schulterklappe befestigt wurde. Erhaltene Stücke und Fachhandelsbeschreibungen nennen solche Elemente ausdrücklich Wehrmacht Zahlenauflagen für Schulterklappen, häufig aus Aluminium und mit zwei Splinten auf der Rückseite.
Im Heer der Wehrmacht dienten Schulterklappen und Schulterstücke nicht allein der Rangkennzeichnung. Sie zeigten auch Truppengattung, Dienststellung und häufig die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Verband. Neben Zahlen wurden auch Buchstaben, Monogramme und Sonderzeichen verwendet. Uniformkundliche Übersichten erklären, dass auf deutschen Schulterklappen verschiedene Auflagen getragen wurden, um die Einheit oder Spezialverwendung des Trägers kenntlich zu machen.
Die silberne Ausführung ist dabei besonders zu beachten. Während Offiziere in der Regel vergoldete Metallauflagen trugen, waren silberne beziehungsweise aluminiumfarbene Metallauflagen typisch für Unteroffiziere. Bei Mannschaften waren Nummern oder Monogramme häufig direkt in die Schulterklappen eingestickt. Diese Unterscheidung zwischen vergoldeten Offiziersauflagen, silbernen Unteroffiziersauflagen und gestickten Mannschaftsausführungen wird in mehreren uniformkundlichen Referenzen beschrieben.
Die Zahlen konnten arabisch oder in bestimmten Fällen auch römisch ausgeführt sein. Sie wurden meist mit zwei rückseitigen Splinten befestigt, die durch den Stoff geführt und auf der Rückseite umgebogen wurden. Dadurch saßen die Auflagen fest, konnten aber bei Bedarf gewechselt oder entfernt werden. In der Praxis waren diese kleinen Metallteile daher ein flexibles Mittel, um die Schulterklappe an die jeweilige Einheit anzupassen.
Besonders wichtig war die Kombination mit der Waffenfarbe. Ein und dieselbe Zahl konnte in unterschiedlichen Truppengattungen verschiedene Einheiten bezeichnen. Deshalb musste eine Schulterklappe immer als Gesamtbild gelesen werden: Zahl, Waffenfarbe, Rang, Form des Schulterstücks und eventuell zusätzliche Buchstaben oder Symbole. Das Lexikon der Wehrmacht weist darauf hin, dass sich aus der Kombination von Truppenteilnummer und Buchstaben in vielen Fällen die Einheit ermitteln lässt.
Besondere Einzelheit: Gerade auf Schwarz-Weiß-Fotos aus der Kriegszeit sind Waffenfarben oft schwer zu bestimmen. Zahlenauflagen werden deshalb in der Bildauswertung besonders wichtig: Sie können Hinweise auf Regiment, Abteilung oder Verband geben, müssen aber immer zusammen mit Schnitt, Rangabzeichen und weiteren Uniformdetails betrachtet werden.