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MP40-Magazintaschen aus tanfarbenem Canvas, mit Stoffriemen, Deckelklappen und Metallknöpfen. Jede Tasche besitzt drei senkrechte Fächer für 32-Schuss-Magazine und gehört zur Feldausrüstung für MP38 und MP40.

MP40-Magazintaschen aus tanfarbenem Canvas, gefertigt zum Tragen der Stangenmagazine der deutschen MP38 und MP40. Jede Tasche besitzt drei senkrechte Fächer, in denen jeweils ein Magazin getragen werden konnte. Die Standardmagazine der MP40 fassten 32 Patronen, weshalb diese Magazintaschen ein wesentlicher Bestandteil der Ausrüstung für Soldaten mit Maschinenpistole waren.
Die Ausführung aus tanfarbenem Canvas steht in Verbindung mit textilen und tropischen Ausrüstungsvarianten, die neben dunkleren oder stärker lederbetonten Ausführungen verwendet wurden. Der sandfarbene Ton passte besonders zu mediterranen, nordafrikanischen und südlichen Einsatzräumen. Tropische deutsche Ausrüstung war jedoch nicht ausschließlich auf diese Gebiete beschränkt, da Materialbestände, Nachschubwege und praktische Verfügbarkeit häufig über die tatsächliche Ausgabe entschieden.
Diese Ausführung besitzt Stoffriemen anstelle der bei vielen anderen Varianten üblichen Lederriemen. Die Riemen verschlossen die oberen Deckelklappen, hielten die Magazine sicher in den Fächern und ermöglichten dennoch schnellen Zugriff. Die Metallknöpfe bildeten eine einfache, stabile und feldtaugliche Verschlusslösung.
MP40-Magazintaschen wurden von Soldaten getragen, die mit MP38 oder MP40 ausgerüstet waren, darunter Unteroffiziere, Panzerbesatzungen, Fallschirmjäger, Fahrzeugbesatzungen, Patrouillen und Einheiten, die eine kompakte Waffe mit hoher Feuerkraft auf kurze Distanz benötigten. Obwohl die MP40 heute zu den bekanntesten deutschen Waffen des Zweiten Weltkriegs zählt, ersetzte sie das Kar98k nicht als Standardwaffe der Infanterie, sondern wurde gezielt ausgegeben.
Eine technische Besonderheit liegt in der Gliederung der Tasche: Die drei getrennten Fächer hielten die Magazine geordnet, schützten sie vor Reibung und verhinderten unnötige Bewegung beim Marsch. Historische Ausführungen konnten je nach Hersteller, Produktionszeitraum und Verwendungszweck kleine Unterschiede bei Nähten, Verstärkungen, Stofffarbe, Riemenform und Zusatzdetails aufweisen.
Geeignet für MP38 und MP40, deutsche Feldausrüstung, Ausstellungen sowie tropische oder feldmäßige Zusammenstellungen. Das tanfarbene Canvas, die Stoffriemen, die drei Magazinfächer pro Tasche und die Metallverschlüsse zeigen den zweckmäßigen Charakter deutscher Magazintaschen für Maschinenpistolen.