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Deutsches A-Rahmen-Tragegestell WWII vollständig aus Leder, verwendet als zusätzlicher Träger für Gefechtsausrüstung. Am Koppeltragegestell und Koppel befestigt, diente es zum Mitführen von Zeltbahn, Kochgeschirr, Decke, Beuteln und kleiner Feldausrüstung in kompakter Form.

Deutsches A-Rahmen-Tragegestell des Zweiten Weltkriegs vollständig aus Leder – Träger für Gefechtsausrüstung
Das deutsche A-Rahmen-Tragegestell war ein zusätzlicher Ausrüstungsträger, der zum Mitführen wichtiger Feldausrüstung ohne vollständigen Rucksack diente. Seine dreieckige Form, die an den Buchstaben “A” erinnert, ermöglichte es, Ausrüstung am Rücken zu befestigen und mit dem Koppeltragegestell sowie dem Koppel zu verbinden.
Die Ausführung vollständig aus Leder besitzt eine besonders robuste und formstabile Konstruktion. Leder wurde nicht nur für Riemen und Endstücke, sondern auch für den tragenden Rahmen verwendet. Dadurch erhielt das Tragegestell eine hohe Zugfestigkeit, feste Struktur und gute Haltbarkeit an den stark beanspruchten Punkten. Schnallen, Haken, Nähte und Befestigungen vervollständigten das System und ermöglichten die Verbindung mit der übrigen Ausrüstung.
Der A-Rahmen diente zum Tragen leichter, aber wichtiger Feldausrüstung wie Zeltbahn, Kochgeschirr, zusammengerollter Decke, A-Rahmen-Beutel, Verpflegung und kleiner Ausrüstungsstücke. Er war kein Rucksack im eigentlichen Sinn, sondern eine Tragestruktur. Seine Aufgabe bestand darin, den notwendigen Gefechtsbedarf geordnet, kompakt und körpernah zu transportieren, ohne ein größeres Packstück wie Rucksack oder Tornister mitzuführen.
Technisch verteilte die dreieckige Form das Gewicht im oberen Rückenbereich. Die oberen und unteren Befestigungspunkte verbanden den Rahmen mit dem persönlichen Tragesystem, während die Riemen das aufgeschnallte Material hielten. Leder bot Stabilität und Widerstandsfähigkeit, reagierte jedoch auch sichtbar auf Gebrauch: Feuchtigkeit, Zugbelastung und wiederholtes Biegen hinterließen Spuren besonders an Schnallen, Löchern, Nähten und Hakenbereichen.
Historisch gehört das A-Rahmen-Tragegestell zur deutschen Gefechtsausrüstung des Zweiten Weltkriegs. Es zeigt die praktische Idee eines reduzierten, aber einsatzfähigen Lastsystems für kurze Märsche, Gefechtsbewegungen und vorgeschobenen Dienst. Ausführungen konnten sich in Lederfarbe, Stärke, Nahtbild, Hakenform und Befestigungsdetails unterscheiden, abhängig von Hersteller, Produktionszeitraum und Materialverfügbarkeit.
Besonderheit: der A-Rahmen wird gelegentlich mit einem kleinen Rucksack verwechselt, erfüllte aber eine andere Funktion. Allein war er nur die tragende Struktur; erst mit Zeltbahn, Kochgeschirr, Decke oder A-Rahmen-Beutel wurde daraus ein kompakter Gefechtssatz. Bei Lederausführungen zeigen Falten und Zugspuren an den Befestigungspunkten besonders deutlich, wie der Rahmen belastet wurde.