Neu MP44 Magazintaschen - Grün Erweitern

MP44 Magazintaschen - Grün

FG52

Neu

Grüne MP44 Magazintaschen aus kräftigem Segeltuch, mit Riemen, Schlaufen und Verstärkungen aus schwarzem Leder. Paarweise Ausführung mit drei Fächern pro Seite, bestimmt zum Tragen der gebogenen Magazine für das Sturmgewehr 44, eine späte deutsche Infanteriewaffe des Zweiten Weltkriegs.

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Grüne MP44 Magazintaschen aus Segeltuch mit schwarzem Leder – Ausrüstung für das Sturmgewehr 44

Die MP44 Magazintaschen, auch mit dem StG 44 / Sturmgewehr 44 verbunden, gehörten zur späten deutschen Infanterieausrüstung des Zweiten Weltkriegs. Sie dienten zum Tragen der Magazine einer der technisch bedeutendsten deutschen Handfeuerwaffen der letzten Kriegsjahre. Das System bestand üblicherweise aus einem rechten und linken Taschenteil, jeweils mit drei Hauptfächern, sodass insgesamt sechs Magazine mitgeführt werden konnten. Museums- und Sammlerquellen beschreiben originale Stücke als dreiteilige Magazintaschen für die Magazine des Sturmgewehrs 44.  

Die Fertigung aus kräftigem grünem Segeltuch entsprach den praktischen Anforderungen der späten Kriegsproduktion. Stoff sparte Leder, war leichter zu verarbeiten und bot dennoch ausreichend Widerstand gegen Abrieb, Zugbelastung und dauernden Gebrauch im Feld. Schwarze Lederriemen, rückseitige Schlaufen, Metallbeschläge und Druckknöpfe dienten der Befestigung am Koppel sowie dem sicheren Verschließen der einzelnen Fächer. Fachbeschreibungen nennen für MP44-Taschensätze grüne Leinwand, schwarze Lederriemen, Metallbeschläge und helle Baumwollnähte.  

Die Fächer waren für die gebogenen Magazine des MP44/StG44 ausgelegt, die meist als 30-Schuss-Magazinebeschrieben werden. Einzelne Museumseinträge nennen bei erhaltenen Stücken auch 32-Schuss-Stangenmagazine; entscheidend ist die Zuordnung zu den langen, gebogenen Magazinen des Sturmgewehrs im Kaliber 7,92×33 mm Kurz. Manche Taschensätze besaßen außerdem kleine Zusatzfächer, die mit Ladehilfen oder Zubehör in Verbindung gebracht werden.  

Das MP44, später als Sturmgewehr 44 bezeichnet, erschien in den letzten Kriegsjahren und verband Eigenschaften von Karabiner, Maschinenpistole und leichtem automatischem Gewehr. Die größeren Magazine erforderten eine eigene Trageausrüstung, deutlich anders aufgebaut als die Patronentaschen des Karabiners 98k oder die Magazintaschen der MP40. Die Anordnung mit drei Fächern pro Seite verteilte das Gewicht auf beide Körperseiten und hielt die Magazine für den Einsatz zugänglich.

Konstruktiv zeigen die MP44-Taschen typische Merkmale der deutschen Spätkriegsausrüstung: robuste Textilmaterialien, Leder nur an beanspruchten Stellen, einfache Verschlüsse und funktionale Aufteilung. Das schwarze Leder an Riemen und Verstärkungen bildet einen deutlichen Kontrast zum grünen Stoff und entspricht der Kombination unterschiedlicher Materialien, wie sie bei späten Ausrüstungsstücken häufig vorkam.

Besonderheit: originale MP44-Taschen können erhebliche Unterschiede in Stofffarbe, Lederteilen, Verschlüssen und kleinen Zusatzfächern aufweisen. Solche Abweichungen hängen mit Herstellern, Materialverfügbarkeit und den Produktionsbedingungen der Jahre 1944–45 zusammen.

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