Neu
MP44 Magazintaschen in Tan aus kräftigem Segeltuch, mit Riemen, Schlaufen und Verstärkungen aus schwarzem Leder. Paarweise Ausführung mit drei Fächern pro Seite, bestimmt zum Tragen der gebogenen Magazine des Sturmgewehrs 44, einer späten deutschen Infanteriewaffe des Zweiten Weltkriegs.

MP44 Magazintaschen in Tan aus Segeltuch mit schwarzem Leder – Ausrüstung für das Sturmgewehr 44
Die MP44 Magazintaschen in Tan gehörten zur späten deutschen Infanterieausrüstung des Zweiten Weltkriegs und dienten zum Tragen der Magazine des MP44 / StG 44 / Sturmgewehrs 44. Das System bestand üblicherweise aus einem rechten und einem linken Taschenteil, jeweils mit drei Hauptfächern, sodass insgesamt sechs Magazine am Koppel mitgeführt werden konnten.
Die Farbe Tan entspricht hellen Stofftönen wie Naturleinen, Sand oder Khaki, wie sie bei verschiedenen textilen Ausrüstungsstücken der deutschen Kriegsproduktion auftreten konnten. Im Vergleich zu grünen oder feldgrauen Varianten wirkt diese Ausführung heller und neutraler. Solche Farbunterschiede konnten durch unterschiedliche Stofflieferungen, Färbungen, Hersteller oder Produktionszeiträume entstehen.
Die Taschen bestehen aus kräftigem Segeltuch, einem widerstandsfähigen Material, das sich für Ausrüstung mit hoher Beanspruchung eignete und gleichzeitig den Lederverbrauch verringerte. Schwarze Lederriemen, rückseitige Schlaufen, Metallbeschläge und Verschlüsse sorgten für die Befestigung am Koppel und hielten die Magazine während Marsch und Felddienst sicher in den Fächern. Der Kontrast zwischen hellem Tan-Stoff und schwarzem Leder entspricht der gemischten Materialverwendung, die bei späten Ausrüstungsstücken häufig zu beobachten ist.
Die Fächer waren auf die gebogenen Magazine des MP44/StG44 ausgelegt. Diese Magazine nahmen in der Regel 30 Patronen im Kaliber 7,92×33 mm Kurz auf. Aufgrund ihrer Länge, Krümmung und ihres Gewichts benötigten sie eigene Magazintaschen, die deutlich anders aufgebaut waren als die Patronentaschen des Karabiners 98k oder die Magazintaschen der MP40.
Das MP44, später als Sturmgewehr 44 bezeichnet, war eine der bedeutendsten deutschen Handfeuerwaffen der letzten Kriegsjahre. Es verband Merkmale von Karabiner, Maschinenpistole und leichtem automatischem Gewehr und war für Feuerkraft auf mittlere Distanzen ausgelegt. Die passenden Magazintaschen waren ein wesentlicher Teil dieser Ausrüstung, da sie mehrere geladene Magazine geordnet, zugänglich und ausgewogen am Körper trugen.
Konstruktiv zeigt die dreiteilige Anordnung pro Seite eine klare praktische Funktion: Das Gewicht wurde auf beide Körperseiten verteilt, jedes Magazin lag in einem eigenen Fach, und die Entnahme blieb auch unter Feldbedingungen möglich. Lederverstärkungen befanden sich vor allem an belasteten Punkten wie Riemen, Schlaufen und Verschlüssen, während der Hauptkörper aus Stoff gefertigt war.
Besonderheit: originale späte MP44-Taschen können deutliche Unterschiede in Stofffarbe, Lederqualität, Nähten und Beschlägen aufweisen. Tan-, Khaki-, feldgraue oder grünliche Farbtöne spiegeln die Materiallage und Produktionsbedingungen der Jahre 1944–45 wider, als verfügbare Stoffe und vereinfachte Fertigung das Erscheinungsbild der Ausrüstung stark beeinflussten.