Neu Sanitätstasche WH/LW aus braunem Leder Erweitern

Sanitätstasche WH/LW aus braunem Leder

FG42

Neu

Sanitätstasche WH/LW aus braunem Leder, mit Verschlussklappe, rückseitigen Schlaufen und Innenfächern für Sanitätsmaterial. Verwendet von Sanitätspersonal der Wehrmacht und der Luftwaffe zum Tragen von Binden, Mull, Verbandpäckchen, Scheren, Desinfektionsmitteln und kleinen Erste-Hilfe-Instrumenten.

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Sanitätstasche WH/LW aus braunem Leder – Feldtasche für Verband- und Erste-Hilfe-Material

Die Sanitätstasche WH/LW war eine Feldtasche für medizinisches Material und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Der Begriff Sanitätstasche bezeichnet eine Tasche für Verbandstoffe, kleinere Instrumente und Hilfsmittel, wie sie von Sanitätspersonal, Krankenträgern, Sanitätsunteroffizieren und Helfern innerhalb der Wehrmacht und der Luftwaffeverwendet werden konnte.

Gefertigt ist die Tasche aus kräftigem braunem Leder, das den Inhalt vor Stößen, Reibung, Staub und Abnutzung schützte. Die Lederkonstruktion gab der Tasche Formstabilität und half, Instrumente, Verbandmaterial und kleine Behälter geordnet aufzunehmen. Die Verschlussklappe deckte die Öffnung ab, während rückseitige Schlaufen die Befestigung am Koppel oder an der Ausrüstung ermöglichten.

Die Tasche diente dazu, wichtige Materialien geordnet und schnell erreichbar mitzuführen. Dazu gehörten Binden, Mull, Verbandpäckchen, Kompressen, Scheren, Pinzetten, Bänder, kleine Flaschen, Desinfektionsmittel und weitere Gegenstände für die Erstversorgung. Im Feld- und Dienstgebrauch war der schnelle Zugriff entscheidend, um Blutungen, Schnittverletzungen, Schürfungen oder leichtere Verwundungen unmittelbar zu behandeln, bevor ein Verwundeter weitertransportiert wurde.

Sanitätspersonal der Wehrmacht und der Luftwaffe arbeitete in unterschiedlichen Umgebungen: vorgeschobene Linien, Flugplätze, Flak-Stellungen, mobile Einheiten, Verwundetensammelstellen, Feldlazarette und Evakuierungswege. Eine kompakte Sanitätstasche ermöglichte es, eine notwendige Mindestausstattung immer griffbereit bei sich zu tragen.

Konstruktiv musste eine solche Tasche ausreichend Platz bieten, ohne zu sperrig zu sein. Schneller Zugriff, gesicherte Schließung und stabile Trageweise waren wichtiger als große Kapazität. Braunes Leder widerstand Zugbelastung an Schlaufen und Riemen und schützte feste oder metallene Instrumente besser vor Druck und Verformung. Ausführungen konnten sich in Größe, Fächeraufteilung, Verschlussart, Markierungen, Riemen und Innenausstattung unterscheiden.

Die Bezeichnung WH/LW verweist auf die Verwendung im Bereich von Wehrmacht und Luftwaffe. Sie beschreibt die Zuordnung zu militärischer Sanitätsausrüstung dieser Organisationen.

Besonderheit: braunes Leder konnte durch Gebrauch nachdunkeln und an Kontaktstellen glänzen. Bei erhaltenen Sanitätstaschen sind Falten, Abrieb und Zugspuren an Schlaufen oder Verschlüssen oft Hinweise darauf, wie die Tasche getragen, geöffnet und im Dienst benutzt wurde.

Feld- und persönliche Ausrüstung