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Schirmmützenadler Kriegsmarine und Heer-Generäle - G.H.O. 37

G531

Neu

Schirmmützenadler Kriegsmarine und Heer-Generäle (Gold), rückseitig markiert G.H.O. 37 und allgemein G. H. Osang, Dresden zugeschrieben. Goldfarbene Mützeninsignie für Kriegsmarine-Schirmmützen und Generalsausführungen des Heeres, mit früher Fertigung und rückseitigen Splinten.

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Schirmmützenadler Kriegsmarine und Heer-Generäle (Gold)

Dieser Adler stellt eine goldfarbene Ausführung für die Schirmmütze dar und trägt die rückseitige Markierung G.H.O. 37. Die Buchstaben werden im Sammlerbereich allgemein G. H. Osang, Dresden zugeschrieben, einem bekannten Hersteller von Metallabzeichen und Auszeichnungen. Die Zahl 37 verweist auf das Jahr 1937 und ordnet diese Ausführung in die Vorkriegszeit ein, bevor Material- und Fertigungsvereinfachungen während des Krieges stärker sichtbar wurden.

Die Ausführung in Gold unterscheidet dieses Stück deutlich von den silberfarbenen Standardausführungen des Heeres. Goldfarbene Adler wurden vor allem mit der Kriegsmarine und mit den Generalsausführungen des Heeres verbunden. Bei der Kriegsmarine entsprach die goldene Farbgebung dem maritimen Erscheinungsbild der Uniformeffekten; bei Heeresgenerälen gehörte sie zum Rang- und Statusbild der höheren Offizierslaufbahn.

Auf der Schirmmütze wurde der Adler im oberen Frontbereich getragen, über der nationalen Kokarde mit Eichenlaubkranz. Bei Kriegsmarine-Schirmmützen wirkte der goldene Adler besonders markant auf dunklem oder weißem Mützenkörper, während er bei Heeresgenerälen Teil eines gehobenen Abzeichensystems mit goldenen Effekten war. Dadurch konnte ein ähnliches Grundmotiv je nach Farbe und Tragekontext eine deutlich andere Bedeutung erhalten.

Technisch gehört die Markierung G.H.O. 37 zu einer frühen Fertigung, die meist mit geprägtem Metall oder Aluminium mit goldfarbener Oberfläche verbunden wird. Die Befestigung erfolgte über rückseitige Splinte oder Laschen, die durch den Stoff der Schirmmütze geführt und innen umgebogen wurden. Dieses System war typisch für metallene Mützenadler und erlaubte eine feste, aber vergleichsweise einfache Montage.

Eine interessante Besonderheit liegt darin, dass die Identifikation nicht allein über die Form des Adlers erfolgen sollte. Entscheidend sind Farbe, Material, Markierung, Befestigung und Mützentyp. Eine silberfarbene Ausführung verweist meist auf den regulären Heeresgebrauch, während eine goldfarbene Variante besonders für die Kriegsmarine oder für Generalsausführungen des Heeres relevant ist. Die Datierung 1937 macht das Stück zusätzlich interessant, da sie auf eine frühe, sauber gearbeitete Vorkriegsproduktion hinweist.

Technische Daten

Länge66.70 mm
Breite28.60 mm
Dicke1 mm
Gewicht7,9 gr
MaterialZamak, Messing

Mützenabzeichen, Helmabzeichen