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Der Königliche Kronenorden I. Klasse mit Schwertern, gestiftet 1861 von König Wilhelm I., war die höchste militärische Stufe dieser preußischen Auszeichnung. Verliehen an Generäle und Kommandeure für Tapferkeit im Feld, verband er das Prestige des Ordens mit den Schwertern als Zeichen kriegerischer Verdienste. Selten und ehrenvoll, stand er für Loyalität und Ruhm im Kaiserreich.

Der Königliche Kronen-Orden, 1861 von König Wilhelm I. ins Leben gerufen, war eines der bedeutendsten Ehrenzeichen Preußens. Die I. Klasse mit Schwertern stellte die militärische Spitze dar und wurde ausschließlich an Generäle und hochrangige Offiziere verliehen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen auf dem Schlachtfeld ausgezeichnet hatten.
Die gekreuzten Schwerter verliehen der Dekoration ihre militärische Bedeutung: Sie kennzeichneten den Orden klar als Auszeichnung für Taten im Krieg und unterschieden ihn damit von zivilen Ehrungen. Das goldene, weiß emaillierte Kreuz mit der preußischen Krone wurde auf der Brust getragen und machte den Träger sofort erkennbar als Mann von Rang, Mut und kaiserlicher Anerkennung.
Die Zahl der Verleihungen blieb gering, weshalb originale Stücke heute von höchstem Sammlerwert sind. Mehr noch, der Orden symbolisiert das Selbstverständnis des preußischen Offizierskorps: Pflichtbewusstsein, Disziplin und enge Treue zum Monarchen. Er zeigt, wie Auszeichnungen gezielt eingesetzt wurden, um die militärische Elite an die Krone zu binden und eine Kultur der Ehre zu schaffen, die weit über Preußen hinaus wirkte.
| Breite | 51.50 mm |
| Länge | 56 mm |
| Dicke | 7.50 mm |
| Gewicht | 42 gr |
| Material | Zamak, Messing, Emaille |